Skip to main content

Fragen & Anworten

 

Worin unterscheiden sich Baptisten von anderen Kirchen?

Die Baptisten unterscheiden sich von anderen (Landes-) Kirchen durch ihre Taufpraxis und ihr Gemeindeverständnis.
Die 1834 von dem Hamburger Kaufmann Johann Gerhard Oncken (1800-1884) in Deutschland gegründeten Baptisten praktizieren die Taufe der Glaubenden und lehnen die Kindertaufe ab. Die einzelnen baptistischen Ortsgemeinden in Deutschland sind einerseits im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinde K.d.ö.R. organisiert, andererseits sind die Gemeinden eingeständig in ihrer Struktur. Sie finanzieren und verwalten sich selbst. Im Gemeindeleben wird das ”Laienelement” stark betont. Nach baptistischem Verständnis gibt es keine kirchliche Handlung, die ausschließlich ”Amtsträgern” vorbehalten wäre. Ferner besteht ein Unterschied zu anderen Kirchen darin, dass Baptistengemeinden kein Sakramentsverständnis haben.

 

Was ist eine Freikirche?

Wir sind als Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde weder historisch noch rechtlich mit dem Staat verbunden. Wir treten für eine strikte Trennung von Kirche und Staat ein. Wo allerdings Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden Leistungen für die Gesellschaft – etwa in Form von Kindergärten, Krankenhäusern oder Altenheimen – erbringen, werden uns Kosten von der öffentlichen Hand erstattet. Freikirche bezieht sich aber auch auf die Gemeindemitgliedschaft bei uns. Die Mitgliedschaft wird freiwillig eingegangen. Wie in allen anderen christlichen Kirchen wird in unserer Gemeinde ausschließlich die Bibel als Grundlage des Glaubens anerkannt. Deshalb solltest Du uns aber keinesfalls mit einer Sekte verwechseln.

 

Stimmt es, dass bei Euch keine Kirchensteuer gezahlt wird?

Ja. Unglaublich – aber wahr. Mitglieder Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden brauchen keinen Cent Kirchensteuer zu bezahlen! Das Prinzip der Trennung von Kirche und Staat führt dazu, dass wir als Gemeinde keine Kirchensteuern erheben.

 

Wie finanziert sich dann aber die Gemeinde?

Die Gemeinde finanziert sich ausschließlich von freiwilligen Beiträgen der Mitglieder und Spenden der Freunde der Gemeinde. Jedes Gemeindemitglied gibt aus Dankbarkeit und Liebe zu Gott nach seinen finanziellen Möglichkeiten. In der Bibel finden sich zahlreiche Aussagen über das Wie und Wieviel des Gebens.
Nach einem von der Gemeindeleitung erarbeiteten und von der Mitgliederversammlung abgestimmten Haushaltsplan werden die eingegangenen Gelder zur Kostendeckung in der eigenen Gemeinde (z.B. Gebäude, Arbeitsmaterialien, Gehälter), für Abgaben an den Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden sowie besondere Projekte, etwa in der Mission, eingesetzt.

 

Wer kann bei Euch Mitglied werden?

Jeder, der an Jesus Christus glaubt. Uns ist es in erster Linie wichtig, dass die Menschen, die bei uns Mitglied werden, die persönliche Erfahrung der Nähe Gottes gemacht haben. Der Glaube an Jesus als Sohn Gottes steht dabei im Zentrum. Mitglied bei uns kann der werden, der seinen Glauben bekennt und im Leben praktiziert.
Wie in jeder Kirche ist auch bei uns die Mitgliedschaft an die Taufe gebunden. Unsere Taufpraxis ist die Taufe der Gläubigen. Wir orientieren uns hierbei an der Bibel. Immer wenn die Heilige Schrift von der Taufe berichtet, sind die Menschen zuvor an Jesus Christus gläubig geworden. Unsere Überzeugung ist: Erst der Glaube, dann die Taufe.
Aber! Wenn du als Kind in einer Landeskirche getauft worden bist, du zu dieser Taufe stehst und bei uns Mitglied werden möchtest, gibt es auch den Weg dazu.

 

Warum werden in Eurer Gemeinde keine Kinder getauft?

Wir orientieren uns hierbei an der Bibel. Immer wenn die Heilige Schrift von der Taufe berichtet, sind die Menschen zuvor an Jesus Christus gläubig geworden.
Unsere Überzeugung ist: Erst der Glaube, dann die Taufe. Deshalb praktizieren wir keine Kindertaufe.

 

Seid Ihr eine Sekte?

Nein. Wir sind überzeugt, dass der Glaube an Jesus Christus aufgrund der Bibel der einzige Weg zu Gott ist, nicht die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kirche oder Gruppe, nicht Sonderlehren neben oder vorrangig vor der Bibel. Für uns ist Jesus Christus allein der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Wir sind froh und dankbar, dass wir in einer örtlichen Gruppe der „Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen” (ACK) gemeinsam mit anderen christlichen Kirchen der Stadt Hamburg unseren Glauben leben können. Als Mitgliedskirche in der Evangelischen Allianz Hamburg tragen wir zur Einheit der christlichen Kirchen bei. Unsere Bundesvereinigung, der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. gehört in Deutschland zu den Mitbegründern der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen.

 

Warum trägt der Pastor keinen Talar?

Wir orientieren uns an den frühchristlichen Gemeinden, über die die Bibel berichtet.
Wer sich zu Jesus Christus bekannte, konnte in dieser Gemeinschaft mitarbeiten. Dieses Prinzip nennt man auch “allgemeines Priestertum aller Gläubigen”. Das heißt, dass es keine Aufgabe gibt, die allein besonderen Amtsträgern vorbehalten wäre. Also: Kein Amt – kein Talar.

 

Kann ich bei Euch mitarbeiten?

Na klar. Wir sind sehr gespannt, welche Ideen Du dazu hast. Am besten ist es, wenn wir darüber ins Gespräch kommen.

 

Welche Veranstaltungen kann ich bei Euch besuchen?

Alle. Es gibt keine Veranstaltungen die geheim oder ausschließlich sind. Es kann schon mal vorkommen, dass ein Mitarbeiterkreis oder ein Hauskreis sich wünscht, dass keine neuen Gäste dabei sind. Das kommt selten vor und wenn, geht es um sehr persönliche Themen einzelner Teilnehmer.

 

Was ist eigentlich ein Hauskreis?

Normalerweise würde man sagen, ein Hauskreis sind mehrere Häuser, die in einem Kreis angeordnet sind. In diesem Falle stimmt das allerdings nicht. Hauskreise sind kleine Gruppen von Menschen (4-12 Personen), die sich regelmäßig im Wohnzimmer einer Familie oder einer Person treffen. Dort kommen sie zusammen, um zu diskutieren, zu beten, sich über Themen auszutauschen, die Bibel zu lesen. Ganz oft ist es so, dass die Teilnehmer eines Hauskreises sich gut verstehen und das Leben miteinander teilen.

 

Gibt es nach dem Gottesdienst bei Euch einen Kaffee?

Ja. Unser Kirchenkaffee ist übrigens fair gehandelt. Wir legen Wert auf unseren Eine-Welt-Laden. Und der Kaffee ist gar nicht schlecht – finden wir!

 

Wohin kann ich spenden, wenn ich Euch finanziell unterstützen möchte?

Du kannst uns auf zwei Arten finanziell unterstützen. Im Gottesdienst sammeln wir regelmäßig eine Kollekte ein. Der Zweck der Kollekte wird jedes Mal vorher bekannt gegeben. Das Problem dabei ist, dass Du, wenn Du das tun solltest, keine Spendenbescheinigung bekommen kannst. Für die Kassierer ist ja nicht nachvollziehbar, von wem das Geld kommt.
Eine andere Möglichkeit ist es, Geld zu überweisen. Du würdest dann von unserer Kassiererin über diesen Betrag eine Spendenbescheinigung bekommen, die für Dich positiv steuerlich relevant sein könnte. Unser Spendenkonto lautet: Hamburger Sparkasse,  IBAN: DE82 2005 0550 1280 1418 94, BIC: HASPDEHHXXX. Natürlich würden wir uns über eine Spende riesig freuen.

 

Wenn ich in persönlicher Not bin, wen kann ich dann wann erreichen?

Wir alle gehen durchs Leben unter schwierigen Bedingungen, mit kantigen Übergängen der Zeiten, an der Seele verwundet oder ohne Perspektiven für Morgen. Irgendwann benötigt jeder Hilfe. So ist das Leben, es schlägt Wunden. Dann ist es gut, wenn Hilfe da ist. Wir bieten diese Hilfe. Es gibt immer verschiedene Möglichkeiten, egal wie klein oder groß die Herausforderungen Deines Lebens sind. Unsere ausgebildeten Seelsorger werden Deine Geschichte hören, Dir zuhören und Dir Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.
Hast Du eine spirituelle Frage?
Brauchst Du Gebet?
Suchst Du einen Berater?
Ist Deine Ehe in Schwierigkeiten?
Steckst Du in einer familiären Krise?
Möchtest Du im Glauben neu anfangen?
Was es auch immer ist, kurze Mail mit Betreff “Hilfe” reicht. Jemand aus unserem Team wird sich bei Dir melden.